Peristyl, aus dem Griechischen übersetzt, bedeutet – ein freier, von Säulen umgebener und überdachter Raum. In seinem Erscheinungsbild und seiner Funktion erinnert er uns an ein Vestibül oder einen Säulengang.
Der Peristyl in Split ist der Platz vor der Kathedrale des hl. Dujam in der Altstadt von Split. Der ursprüngliche Name war Pločata des hl. Dujam. Er besteht aus dem Peristyl des ehemaligen Diokletianpalastes.
Dieser Peristyl lag am Haupt-Cardo des ehemaligen Diokletianpalastes und kreuzte sich im nördlichen Teil mit dessen Haupt-Decumanus. An den Seiten wird er von zwei Reihen Säulen im korinthischen Stil begrenzt, die untereinander durch Bögen verbunden sind. Die Seiten waren mit zwei Sphingen geschmückt, von denen sich eine bis heute, nahezu perfekt erhalten, auf dem Platz befindet.
Die Fassade des Platzes selbst ist in zwei Teile gegliedert: der obere führt zum Vestibül, der untere über Stufen zu den prächtigen Kellern des Palastes. Der zum Vestibül führende Teil ist mit drei Statuen geschmückt, von denen eine Kaiser Diokletian darstellte, eine weitere den Gott Jupiter, während die dritte unbekannt bleibt.
Das Protiron, das sich auf der Südseite befand, spielte ebenfalls eine wichtige und funktionale Rolle im Gesamterscheinungsbild des Peristyls. Von diesem Teil aus wandte sich Kaiser Diokletian an die Bewohner des anderen Teils des Palastes. Es verband zudem – genauer gesagt, trennte es – den nördlichen Teil des Palastes für Diener und Militär vom südlichen Teil, in dem der Kaiser mit seinen engsten Vertrauten wohnte. Auf seiner Westseite befanden sich das Baptisterium (der Jupitertempel) sowie die Tempel der Venus und der Kybele, und auf der Ostseite das Mausoleum Diokletians, die heutige Kathedrale.
Heute wird der Peristyl als Raum für alle wichtigen Veranstaltungen im Palast genutzt, und aufgrund seiner ausgezeichneten Akustik dient er oft als natürliche Bühne und Schauplatz für viele musikalisch-szenische Veranstaltungen. Genau an diesem Ort findet auch die berühmteste traditionelle Aufführung von Verdis Aida während des Splitter Sommers statt.
Der Peristyl ist der Hauptplatz des Diokletianpalastes, den wir auch das 'Herz des Palastes' nennen können. Diese Rolle hatte er schon unmittelbar beim Bau des Palastes, und interessanterweise wird er auch heute noch für ähnliche Zwecke genutzt. Er liegt an der Kreuzung von Cardo und Decumanus des ehemaligen Diokletianpalastes. Der Peristyl wird auf drei Seiten von 24 Granitsäulen eingerahmt. An den Seiten wird er von zwei Reihen Säulen im korinthischen Stil begrenzt, die untereinander durch Bögen verbunden sind.
Seine Seiten sind mit Sphingen geschmückt, von denen eine bis heute, nahezu perfekt erhalten, auf dem Platz steht. Leider sind die anderen im Laufe der Zeit beschädigt worden und verloren gegangen.
Die baugeschichtliche Bedeutung des Peristyls wird von H. W. Janson in seiner berühmten „Geschichte der Kunst“ erwähnt. „Einige vereinzelte Beispiele einer solchen Arkade finden sich auch früher, doch erst jetzt, an der Schwelle zum Sieg des Christentums, wurde die Vereinigung von Bogen und Säule in vollem Maße legitim.“
Unter den Gebäuden, die den Peristyl umgeben, können wir besonders die Kirchen erwähnen: die Kirche des hl. Rochus, Unserer Lieben Frau vom Gürtel und der hl. Barbara, die abgerissen wurde. Heute haben diese Kirchen nicht mehr ihre ursprüngliche Funktion. Nachdem Ende des 13. und Anfang des 14. Jahrhunderts ein neuer Stadtplatz mit einem neuen Rathaus errichtet wurde, wurde der Peristyl zum religiösen Zentrum.
Wir haben es bereits zuvor geschrieben, möchten es aber noch einmal erwähnen. Heute wird der Raum des Platzes selbst als Ort für Veranstaltungen im Palast genutzt und dient aufgrund seiner ausgezeichneten Akustik oft als natürliche Bühne und Schauplatz für viele musikalisch-szenische Spektakel.
Interessante Details, die den Peristyl erneut in die Geschichte einbringen. Zur Zeit von Marko Marulić zeichnete sich in der Stadt eine Kathedrale aus, die nach dem Salonitaner Märtyrer hl. Dujam benannt war. In einem seiner Texte beschreibt Marulić die Kathedrale und den Peristyl davor. Interessanterweise gilt dieser Text als der erste Reiseführer durch Split. Die ursprüngliche antike Struktur, die Marulić beschrieb, wurde Anfang des 4. Jahrhunderts als Mausoleum des Kaisers Diokletian errichtet. Seine Gestalt ist zusammen mit der seiner Frau Priska noch heute auf dem Fries unter der Kuppel zu erkennen. In seinem Testament aus dem Jahr 1521 vermachte Marulić Mittel für die Reparatur des Glockenturms der Kathedrale des hl. Duje und der Kirche des hl. Rochus am Peristyl. An der Reparatur des Glockenturms arbeiteten viele hervorragende Bildhauer und Steinmetze, und er wurde bis ins 17. Jahrhundert erbaut.
Der Glockenturm wurde 1908 radikal erneuert, wobei er leider den größten Teil seines ursprünglichen skulpturalen Schmucks verlor.
Das Kapitell mit dem Wappen der Familie Marulić, das sich am Glockenturm befand, wurde in das Stadtmuseum überführt.
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Dieser Peristyl lag am Haupt-Cardo des ehemaligen Diokletianpalastes und kreuzte sich im nördlichen Teil mit dessen Haupt-Decumanus. An den Seiten wird er von zwei Reihen Säulen im korinthischen Stil begrenzt, die untereinander durch Bögen verbunden sind. Die Seiten waren mit zwei Sphingen geschmückt, von denen sich eine bis heute, nahezu perfekt erhalten, auf dem Platz befindet.
Die Fassade des Platzes selbst ist in zwei Teile gegliedert: der obere führt zum Vestibül, der untere über Stufen zu den prächtigen Kellern des Palastes. Der zum Vestibül führende Teil ist mit drei Statuen geschmückt, von denen eine Kaiser Diokletian darstellte, eine weitere den Gott Jupiter, während die dritte unbekannt bleibt.Das Protiron, das sich auf der Südseite befand, spielte ebenfalls eine wichtige und funktionale Rolle im Gesamterscheinungsbild des Peristyls. Von diesem Teil aus wandte sich Kaiser Diokletian an die Bewohner des anderen Teils des Palastes. Es verband zudem – genauer gesagt, trennte es – den nördlichen Teil des Palastes für Diener und Militär vom südlichen Teil, in dem der Kaiser mit seinen engsten Vertrauten wohnte. Auf seiner Westseite befanden sich das Baptisterium (der Jupitertempel) sowie die Tempel der Venus und der Kybele, und auf der Ostseite das Mausoleum Diokletians, die heutige Kathedrale.
Besuchen Sie den Peristyl und besichtigen Sie ihn eingehend
Heute wird der Peristyl als Raum für alle wichtigen Veranstaltungen im Palast genutzt, und aufgrund seiner ausgezeichneten Akustik dient er oft als natürliche Bühne und Schauplatz für viele musikalisch-szenische Veranstaltungen. Genau an diesem Ort findet auch die berühmteste traditionelle Aufführung von Verdis Aida während des Splitter Sommers statt.
Der Peristyl ist der Hauptplatz des Diokletianpalastes, den wir auch das 'Herz des Palastes' nennen können. Diese Rolle hatte er schon unmittelbar beim Bau des Palastes, und interessanterweise wird er auch heute noch für ähnliche Zwecke genutzt. Er liegt an der Kreuzung von Cardo und Decumanus des ehemaligen Diokletianpalastes. Der Peristyl wird auf drei Seiten von 24 Granitsäulen eingerahmt. An den Seiten wird er von zwei Reihen Säulen im korinthischen Stil begrenzt, die untereinander durch Bögen verbunden sind.
Seine Seiten sind mit Sphingen geschmückt, von denen eine bis heute, nahezu perfekt erhalten, auf dem Platz steht. Leider sind die anderen im Laufe der Zeit beschädigt worden und verloren gegangen.
Die baugeschichtliche Bedeutung des Peristyls wird von H. W. Janson in seiner berühmten „Geschichte der Kunst“ erwähnt. „Einige vereinzelte Beispiele einer solchen Arkade finden sich auch früher, doch erst jetzt, an der Schwelle zum Sieg des Christentums, wurde die Vereinigung von Bogen und Säule in vollem Maße legitim.“
Gebäude, die sich auf den Peristyl in Split stützen
Unter den Gebäuden, die den Peristyl umgeben, können wir besonders die Kirchen erwähnen: die Kirche des hl. Rochus, Unserer Lieben Frau vom Gürtel und der hl. Barbara, die abgerissen wurde. Heute haben diese Kirchen nicht mehr ihre ursprüngliche Funktion. Nachdem Ende des 13. und Anfang des 14. Jahrhunderts ein neuer Stadtplatz mit einem neuen Rathaus errichtet wurde, wurde der Peristyl zum religiösen Zentrum.
Wir haben es bereits zuvor geschrieben, möchten es aber noch einmal erwähnen. Heute wird der Raum des Platzes selbst als Ort für Veranstaltungen im Palast genutzt und dient aufgrund seiner ausgezeichneten Akustik oft als natürliche Bühne und Schauplatz für viele musikalisch-szenische Spektakel.
Die Kathedrale und der Peristyl des Diokletianpalastes
Interessante Details, die den Peristyl erneut in die Geschichte einbringen. Zur Zeit von Marko Marulić zeichnete sich in der Stadt eine Kathedrale aus, die nach dem Salonitaner Märtyrer hl. Dujam benannt war. In einem seiner Texte beschreibt Marulić die Kathedrale und den Peristyl davor. Interessanterweise gilt dieser Text als der erste Reiseführer durch Split. Die ursprüngliche antike Struktur, die Marulić beschrieb, wurde Anfang des 4. Jahrhunderts als Mausoleum des Kaisers Diokletian errichtet. Seine Gestalt ist zusammen mit der seiner Frau Priska noch heute auf dem Fries unter der Kuppel zu erkennen. In seinem Testament aus dem Jahr 1521 vermachte Marulić Mittel für die Reparatur des Glockenturms der Kathedrale des hl. Duje und der Kirche des hl. Rochus am Peristyl. An der Reparatur des Glockenturms arbeiteten viele hervorragende Bildhauer und Steinmetze, und er wurde bis ins 17. Jahrhundert erbaut.Der Glockenturm wurde 1908 radikal erneuert, wobei er leider den größten Teil seines ursprünglichen skulpturalen Schmucks verlor.
Das Kapitell mit dem Wappen der Familie Marulić, das sich am Glockenturm befand, wurde in das Stadtmuseum überführt.
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